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In der neuen Ausstellung

Buchenwaldausstellung 7

"BUCHENWALD. AUSGRENZUNG UND GEWALT 1937 BIS 1945"

 

„Jedem das Seine“ – in dieser Inschrift im Haupttor des KZ Buchenwald manifestiert sich prägnant die nationalsozialistische Zerschlagung der Rechtsgleichheit und Menschenwürde.

 

 

 

Der Vorstand der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen besuchte am Dienstag, 19.Juli 2016 die Buchenwald-Ausstellung auf dem Ettersberg bei Weimar.


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Dr. Harry Stein, Kustos der Gedenkstätte Buchenwald erläuterte sehr umfangreich die Konzeption der neugestalteten Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald im historischen Kammergebäude. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern entfaltet die Ausstellung die Geschichte des Lagers und seiner Einbettung in die deutsche Gesellschaft in den Jahren zwischen 1937 und 1945. Erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden Objekte und Erinnerungsstücke, die ehemalige Häftlinge und deren Angehörige in den vergangenen Jahren an die Gedenkstätte übergeben haben. Ergänzt werden sie durch eine Vielzahl von Exponaten, Fotos, Dokumenten und Interviews, die durch aufwändige Recherchen in deutschen und ausländischen Archiven ausfindig gemacht wurden. Wohl zum letzten Mal haben ehemalige Häftlinge an der Ausstellung mitgewirkt.

Nach der gemeinsamen Besichtigung der Ausstellung erfolgte eine Auswertung der ersten Eindrücke. Mitglieder des Vorstands brachten zum Ausdruck, dass die Ausstellung gelungen sei, da sie detaillierte Einblicke in die Geschichte des KZ Buchenwald vermittelt. Einig waren sich alle, dass die umfangreiche Ausstellung nicht innerhalb weniger Stunden besichtigt werden kann – es braucht wahrscheinlich mehrfacher Besuche, um die Ausstellung in Gänze erfassen zu können. Kritisch wurde angemerkt, dass die Schicksale der über 8000 ermordeten russischen Kriegsgefangenen einen breiteren Raum in der Ausstellung erhalten sollte. In Buchenwald wurde dieser Massenmord von September 1941 bis mindestens 1943 praktiziert. Angemerkt wurde auch, dass es zu den sechzehn Themenkreisen keinen erkennbaren „Fahrplan“ bzw. “roten Faden“ und keine einführende Handreichung in den Hauptsprachen, deutsch, englisch, französisch und in russischer Sprache gibt. Dr. Stein stellte in Aussicht, dass an der Fertigstellung eines Audioguides, der Informationen in mehreren Sprachen enthält- so auch in Russisch gearbeitet werde.

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