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Grossartige Frauentagsfeier in Weimar

Frauentag17

Der Frauentag wurde Generationen übergreifend international gefeiert

Den diesjährigen Internationalen Frauentag am 8. März haben im Mehrgenerationenhaus Weimar-West viele Frauen und einige Männer aus verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen und Parteien gemeinsam gefeiert.

Waltraut Teichmann von der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft begrüßte als die Hauptorganisatorin die Anwesenden und ermunterte die Frauen weiter für die Umsetzung des Artikel 3, Abs. 2 im Grundgesetz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt" zu kämpfen, denn geschenkt wird den Frauen nichts.

Wie sagte der ehemalige Generalsekretär der CDU Heiner Geißler im n-tv.de-Interview: „Das Familienbild ist heute nicht mehr identisch mit dem der 50er-Jahre, die Voraussetzungen haben sich verändert. Heute müssen beide Elternteile arbeiten, um die gemeinsame Existenz zu sichern.“

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Die Anwesenden lauschten bei Kaffee und Kuchen der schönen Musik mit Klavier und Geige. Die Mitglieder der Schreibwerkstatt aus Weimar-Nord trugen ihre interessanten Werke vor. Die Musiker und die Schriftsteller wurden für ihre Darbietungen mit starkem Applaus belohnt. Zum Schluss gab es sogar ein Tänzchen zum Abschiedswalzer.

Immer wieder müssen wir uns bewusst machen, wie es zu diesem Internationalen Frauentag überhaupt kam. Es war Clara Zetkin,die auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vorschlug. Aber die Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) waren schneller und hatten schon 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht einzuführen. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet der internationale Frauentag am 8. März statt.

1975 erklärten auch die Vereinten Nationen einen Tag im Jahr offiziell zum Internationalen Frauentag. 2017 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag:"Women in the Changing World of Work: Planet 50-50 by 2030". In Deutschland ist der Leitspruch in diesem Jahr "Wir verändern!". Heute ist der 8. März in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag, aber in BRD leider noch nicht.

Im Westen der Bundesrepublik wird der Muttertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft in den Familien gefeiert. Der Muttertag ist aber auch kein gesetzlicher Feiertag, vielmehr basiert dessen Datum auf Übereinkünften von den Wirtschaftsverbänden. Die Floristenverbände in Deutschland haben den zweiten Sonntag 14.Mai 2017 als Muttertag festgelegt, was dazu führt, dass Pfingstsonntag und Muttertag auf denselben Tag fallen, wenn Ostern spätestens am 26. März gefeiert wird. In Deutschland wurde der Muttertag zum ersten Mal 1922 erwähnt. Die Blumengeschäfte machten Werbung mit dem Motto „Ehret die Mutter“, und benannten den Muttertag in den Tag der Blumenwünsche um. Erst ein Jahr später kam es zu weiteren Werbemaßnahmen und poetischen Sprüchen, die sich diesmal auf den Muttertag bezogen. In den 1930er Jahren verknüpfte der Nationalsozialismus die Idee der geehrten Mutterschaft mit der starken Herrenrasse. Im „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ vermischten sich politische Hintergedanken mit fast religiösen Feiern.

Als die Begründerin des Muttertages, gilt die Methodistin Anna Marie Jarvis, aus Grafton (West Virginia, USA). Am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, hatte sie Ihr eine Andacht “Memorial Mothers Day Meeting“ in der Methodistenkirche in Grafton gewidmet. Und verteilte an andere Mütter 500 weiße Nelken, als Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter.

Text und Fotos: Heidrun Sedlacik


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