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Vorschau Dezember in Suhl

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Abend der russischen Literatur in Suhl

Die Mitglieder Ortsgruppe Suhl der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft haben sich für den Monat Dezember etwas ganz besonderes vorgenommen. In einer literarischen Veranstaltung stellen drei Mitglieder ihre aktuellen russischsprachigen Lieblingsschriftsteller vor, berichten über deren Leben und lesen aus ihren Werken.

Die Veranstaltung findet statt am:

 

Donnerstag, den 08.12.2011

um 19:00 Uhr

im Haus der Volkssolidarität

Am Himmelreich 2a

in Suhl

 

Alle interessierten Bürger sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Freier Eintritt!

 

Zu den Schriftstellern

Lermontow Michail Jurjewitsch Lermontow (1814 -1841)

Als Nachfolger Aleksandr Sergejewitsch Puschkins gehört er zu den bedeutendsten Vertretern der zweiten Generation einer literarischen Romantik seines Landes. Mit seiner Erzählweise und der psychologischen Tiefe seiner Werke avancierte er zum Wegbereiter des großen realistischen Romans der russischen Literatur im 19. Jahrhundert.

 

BUNIN Iwan Alexejewitsch Bunin (1870-1953)

entstammte einer russischen Adelsfamilie und verbrachte seine Kindheit und Jugend in der russischen Provinz. Er tat sich zunächst als Lyriker und Übersetzer hervor, wandte sich aber zunehmend erzählenden Genres zu. Seine bekannteste Novelle, "Der Herr aus San Francisco", erschien 1915 und zeichnet sich durch eine für Bunin eher untypische bissige Sozialkritik aus. Wenige Jahre nach der Revolution emigrierte Bunin nach Konstantinopel und von dort nach Frankreich, wo er bis zu seinem Lebensende weiter publizierte. 1933 konnte er als erster russischer Schriftsteller den Nobelpreis entgegennehmen. Erst nach Stalins Tod wurde Ivan Bunins Emigrationswerk auch in der Sowjetunion gedruckt. "Der Dichter der Einsamkeit, der Sänger des russischen Dorfes und des verarmten Adels" (Valentin Katajew) wurde zu einem der größten Prosaisten Russlands zu werden. 1933 erhielt er als erster Russe den Nobelpreis für Literatur.

 

AITMATOW Tschingis Aitmatow (1928 -2008)

Tschingis Aitmatow wurde 1928 in Kirgisien geboren. Nach der Ausbildung an einem landwirtschaftlichen Institut arbeitete er zunächst als Viehzuchtexperte in einer Kolchose. Nach ersten Veröffentlichungen zu Beginn der Fünfzigerjahre besuchte er das Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau und wurde Redakteur einer kirgisischen Literaturzeitschrift, später der Zeitschrift »Novyj Mir«. Mit der Erzählungen und Romanen Dshamilja(1958), Der weiße Dampfer. (1970) Der Junge und das Meer. (1977) Der Schneeleopard. (2006) gewann er Weltruhm. zu erwähnen auch seinRoman der Tag zieht den Jahrhundertweg,der Autobiografische Züge trägt.

Von 1995 an arbeitete er als Botschafter der Republik Kirgistan in Brüssel. Tschingis Aitmatow verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 79 Jahren.

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