Fehler beim öffnen/erstellen der Datei /home/strato/http/power/webc/10/20/52770620/htdocs/templates_c/1505859349_plugins.css

Suhler Bürger gedenken am 8. Mai 2016 - www.drfg-th.de
.

Suhler Bürger gedenken am 8. Mai 2016

Tag der Befreiung -Suhl

Ehrung an der Würzburger Strasse

 

Die Ortsgruppe der Deutsch Russische Freundschaftgesellschaft führte gemeinsam mit Suhler Bürgern am 8.Mai 2016, dem Tag der Befreiung von Hitlerfaschismus, am sowjetischen Ehrenmal in der Stadt des Friedens Suhl eine Gedenkstunde durch.

Suhl2016-1 Suhl2016-2 Suhl2016-3 Suhl2016-4 Lupe

Der Vorsitzende der Ortsgruppe Suhl, Hubert Heiderich sprach zu den Teinehmenden der Kundgebung:

Ansprache zum 71. Jahrestag der Befreiung am Ehrenmal in der Würzburger Straße

"Als vor 45 Jahren dieses Ehrenmal eingeweiht wurde ahnte noch keiner der vielen aktiven und passiven Teilnehmer, dass wir uns heute hier versammeln würden, um normale Beziehungen unseres Staates mit der Russischen Förderation anzumahnen,

ahnte noch keiner, dass wir uns in der Würzburger Straße treffen und nicht in der Straße der Deutsch Sowjetischen Freundschaft,

ahnte noch keiner, dass wir uns heute gegen die Versuche wehren müssen, Geschichte nach eigenen Gutdünken umzuschreiben und sie zu entstellen.

Um so wichtiger ist es, nicht nur an diesen Tag des Gedenkens und des Erinnerns, der jetzigen und den künftigen Generationen die Wahrheit über die historische Leistung und die opferreiche Befreiungstat der Völker der Sowjetunion, der Alliierten und all jener, die unter Einsatz ihres Lebens im antifaschistischen Widerstand kämpften, zu vermitteln und ihr Andenken zu ehren.

Es war die Sowjetunion, die die Hauptlast bei der Zerschlagung des Faschismus trug. 27 Millionen Bürger der Sowjetunion wurden Opfer dieses furchtbaren Vernichtungskrieges. 14 Millionen Zivilisten überlebten diese Barbarei nicht. Der Strategie der verbrannten Erde machte 25 Millionen Sowetbürger obdachlos. 31.850 Betrieb und 98.000 Kolchosen wurden zerstört.

Es gilt, die Erinnerung an die größte geschichtliche Katastrophe des 20. Jahrhunderts lebendig zu halten.

Aus dieser Tragödie ergibt sich die Forderung - Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg. Leider sind nicht alle bereit diese Lehre zu verinnerlichen.

Schon der Respekt vor den Opfern und die Achtung vor den Befreiern erfordert von der Bundesrepublik eine Politik der guten Nachbarschaft zu Russland. Der in der Vergangenheit gezogene Graben zwischen Europa und Russland, zwischen Deutschland und Russland darf nicht weiter vertieft werden. Der feindselig Ton in einigen Medien und in der Politik muss einer Entspannung der Beziehungen weichen.

Das erfordert:

den Dialog mit Russland intensivieren, die Sanktionen aufheben, die aktuellen Krisen zusammen mit Russland angehen, im Umgang mit Russland umdenken, keine deutschen Soldaten an der Grenze Russlands stationieren.

 

Wir werden nicht nachlassen das gegenseitige Verständnis und die traditionell bestehende Freundschaft zwischen den Völkern sowie eine gedeihliche Zusammenarbeit in allen Bereichen unseres Lebens weiter zu fördern. Das sind wir den Opfern der faschistischen Barbarei, der jetzigen und zukünftigen Generation schuldig."

Text: Hubert Heiderich
Fotos: Harald Fischer


.