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Ortsgruppe Suhl zog Bilanz der Arbeit

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Neue Aktionen für 2017 beschlossen.

Das Jahr 2016 war für die Ortsgruppe Suhl ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Unsere Bemühungen, die Beziehungen zu den Menschen in der ehemaligen Sowjetunion zu vertiefen, Verständnis für die Kultur und Lebensweise zu wecken und zivilgesellschaftliche Partnerschaften zu pflegen, haben sich in zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres widergespiegelt. Dazu haben unsere Mitglieder vielfältige Veranstaltungen organisiert, sich zu Frieden, Solidarität und Demokratie bekannt und damit auch zahlreiche Bürger in der Öffentlichkeit erreicht. Die Veranstaltungen zeigten unsere Bemühungen, die Gedenk- und Erinnerungskultur zu pflegen, Kultur und Bildung zu fördern und an zivilgesellschaftlichen Projekten teilzunehmen. Die über Jahre gepflegten Freundschaften und Verbindungen mit Familien und Institutionen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und die Arbeit mit Praktikanten halfen, das Bild über Russland zu vervollkommnen und Position zu den aktuellen Fragen zu beziehen.

 

Lesen Sie hier den Pressebeitrag "Wochenspiegel" vom 8.3.2017 >>>

 

Die Veranstaltung mit der Europa-Abgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Linken im Europaparlament, Gabi Zimmer, zum Thema "Die Europäische Union und Russland ...", die Veranstaltung zur russischen Literatur mit der Schriftstellerin Tatjana Kuschtewskaja in der Stadtbücherei; die Gedenkveranstaltungen zum Tag der Befreiung und zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion in Suhl und Dietzhausen; die Gestaltung des Tages der Nationen am Samowar im Familienzentrum Insel, die Filmveranstaltung "Man wird nicht als Soldat geboren" und eine musikalische Bilderreise zum Baikalsee sind nur einige Beispiele .Im Rahmen der zivilgesellschaftlichen Partnerschaft mit Russland wirkt die Ortsgruppe mit an dem Projekt "Werte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen", eine wichtige Aufgabe, die bis in das Jahr 2018 reicht. Wie in der Vergangenheit sind weitere gegenseitige Erfahrungsaustausche mit Bürgern aus Kaluga vorgesehen. Die Spendenaktion „Hilfe für Stepan Andrejewitsch Arbusov in Kaluga“ fand eine gute Resonanz. Die ersten Spenden wurden vor Ort übergeben.

Unsere Ortsgruppe hat sich weiterentwickelt und wurde durch neun neue Mitglieder verstärkt. Sie zählt nunmehr 39 Mitglieder, ist ein aktiver Posten in der Thüringer Freundschaftsgesellschaft und nimmt ihre Verantwortung im Landesverband wahr. Das ist auch auf der Internetseite www.drfg-th.de eindrucksvoll sichtbar.

Mit den verschiedensten Veranstaltungen werden wir uns 2017 dem Thema 100. Jahrestag der Oktoberrevolution annehmen. Sie war eines der wichtigsten Ereignisse in der russischen Geschichte und auch für die Entwicklung Europas und der gesamten Welt von entscheidender Bedeutung. Verschiedene Auffassungen und Bewertungen dieses Ereignisses prägen vor allem das Geschichtsbild des 20. Jahrhunderts. Und auch im 21. Jahrhundert kommt man nicht umhin, sich mit den Ergebnissen und Folgen der Oktoberrevolution auseinanderzusetzen. Dabei sind Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit gefordert. Wir wollen in einem Projekt Inhalte und Widersprüche dieser historischen Tatsache und ihrer Folgen hinterfragen.

 

Hubert Heiderich

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