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Bernd-Christian Hyckel-Botschafter in Sachen Wirtschaftsbeziehungen - www.drfg-th.de
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Bernd-Christian Hyckel-Botschafter in Sachen Wirtschaftsbeziehungen

Hyckel/Wirtschaftsberatung2

Nicht nur eine Reisebeschreibung

Teil I - 1. Halbjahr 2012

Bernd-Christian Hyckel ist langjähriges Vorstandsmitglied in unserer Gesellschaft. Er ist viel unterwegs und beschreibt in dem folgenden Artikel seine Reiseeindrücke als Wirtschaftsberater in Russland und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

 

In vier Monaten viel gereist, aber es gibt noch mehr zu tun !

In den ersten vier Monaten des Jahres 2012 gelang es mir, vier verschiedene Länder der GUS, zu besuchen! Dabei waren die Begleitumstände nicht immer einfach! Ein sehr harter Winter ,innere Probleme und wirtschaftliche Schwierigkeiten, waren in den meisten besuchten Ländern zu verzeichnen. Doch nur, wenn man vor Ort ist,sich selbst ein Bild von der Lage macht, kann man beraten und empfehlen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Meine erste Reise in diesem Jahr, im Monat Januar, führte mich in die Republik Belarus.

 

Dazu benutzte ich die neue, komfortable Zugverbindung: Paris-Berlin-Moskau, die ich nur empfehlen kann! Wie stets, war ich von der Freundlichkeit,Gastfreundschaft und den dortigen geschäftlichen Möglichkeiten angetan. Erfolgreich startete man in das neue Jahr! Für mich ist die Republik Belarus, eine „Insel“ im Kampf gegen Korruption, für Sauberkeit und Disziplin. Es gibt auch eine starke Unterstützung des Staates für soziale, kulturelle und gesundheitspolitische Projekte in den Kommunen! Die Menschen sind in der Mehrzahl zufrieden.

Doch die allgemeine Entwicklung ist auch eine Generationsfrage! Einschätzungen sollte man nur treffen, wenn man selbst vor Ort, längere Zeit gelebt hat , ansonsten sollte man sich als „Gast“ mit Wertungen immer zurückhalten!

Als Resultat ist zu sagen , dass bei beiderseitiger Akzeptanz, die Republik Belarus , ein zuverlässiger Geschäftspartner mit guten Marktchancen ist.

In Minsk haben wir einen starken Deutsch-Belarussischen Wirtschaftsclub e.V und eine Repräsentanz der Deutschen Wirtschaft.

 

Im Februar besuchte ich das Gebiet Kaliningrad (Russland).

 

Beeindruckend ist die Investitionstätigkeit,besonders deutscher Firmen,aus den nördlichen Bundesländern. Auch hier geht es um die Hebung des Lebensstandards und effektive Handelstätigkeit. Dank, dem deutschen Generalkonsul ,Herrn A. Fester, der ausführlich über die Lage informierte! Im „Deutsch-Russischen Haus“ in Kaliningrad wurde man sehr gastfreundlich aufgenommen und konnte an einem informativen Unternehmergespräch teilnehmen.Auch hier spürten man die grosse Unterstützung der deutschen Regierung !

Kaliningrad wurde wenige wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen in Russland besucht und es waren dort keine sichtbaren oppositionellen Aktionen festzustellen. Im Gegenteil , mit einem starken Präsidenten erhofft man sich auch eine Verstärkung des Kampfes gegen die Korruption und um mehr Ordnung und Veränderungen! Es gibt sehr reiche,wohlhabende Menschen, aber auch Leute, die ins soziale Abseits gerutscht sind. Deshalb ist noch viel zu tun und zwar gemeinsam! Auf dieser Reise gelang es, neue Kontakte auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien zu knüpfen,doch die müssen erst wachsen und sich beweisen!

 

Im März stand im Focus ,die Kirgisische Republik!

Unter einem neuen Präsidenten etablierte sich eine neue Regierung! Die Wievielte, die ich miterleben durfte?? Dabei wechselte auch der Botschafter in Berlin.

Willkommen, Herr Dr.Bolot Otunbaev, der neue Botschafter des Landes in Deutschland !

Ihm konnte ich mich unlängst vorstellen und über meine Arbeit berichten.

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Bei meiner 101 Geschäftsreise in die Kirgisische Republik, beobachtete ich sehr aufmerksam und sprach mit vielen Menschen, vom Minister, Unternehmer, Lehrer, Arzt Landarbeiter usw.!

Eine endgültige Aussage über die innere allgemeine Lage zu treffen, ist schwer! Die innere Stabilität muss noch wachsen,besonders der Süden des Landes hat seine eigenen, mentalen Probleme.

Für mich ist in der Wirtschaft weiterhin attraktiv: die Landwirtschaft,der Tourismus und die Energiewirtschaft, dabei speziell die Wasserkraft! Treffen mit der deutschen Botschafterin, Frau G. Sräga, dem Präsidenten der IHK des Landes und dem Kultur-und Tourismusminister vertieften meine Eindrücke! Dabei waren besonders die Unternehmereinschätzungen zur aktuellen Lage wichtig!

Mit grosser Freude konnte ich vor wenigen Tagen,einen der einflussreichsten und stärksten Unternehmer des Landes, in Berlin begrüssen! Dessen Interesse galt alternativen Energien, der Biotechnik und moderner Technologie!

 

Fazit der Reise: Es ist viel möglich,aber alles nur Schritt für Schritt, entsprechend der bestehenden Finanzlage!! Dazu muss man gemeinsam selbst viel tun und eigene Möglichkeiten besser nutzen!

 

Im April flog ich in die Berge Tadschikistans.

 

Eine sehr schwere Reise an der Grenze zu Afghanistan! Dort stossen Kulturen aufeinander und der Lebensstandard,besonders der Landbevölkerung, ist noch sehr einfach! Trotzdem sieht man überwiegend frohe,freundliche und besonders viel junge Menschen, die zufrieden sind, aber zweifelsohne Visionen haben! Doch Dinge können nur angegangen werden, wenn sie finanzierbar sind.

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Es stand die Aufgabe,in der Bergwelt dieses Landes, gelieferte Ausrüstung für ein Kleinwasserkraftwerk in Betrieb zu nehmen! Diese, war ein Geschenk , Deutschlands, was mich besonders stolz machte! Derartige Projekte haben oft eine segensreiche Wirkung in vielen Ländern der Welt! Doch auch in Tadschikistan stösst althergebrachtes Können auf

modernste Technologie und Technik, die nur mit dem Computer zu meistern ist. Keine einfache Aufgabe!! Auch dort gibt es gemeinsam viel zu tun, um den Lebensstandart zu verbessern!

Dieses Land kann ein Traumland der Alpinisten werden! Hier gelang es, Kontakte zu beleben, die schon Jahre zurückliegen!

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Vier Monate - Vier grosse Reisen!

Diese gingen konform in bewegter Zeit in der Heimat ! Jedes Mal ,wenn ich in „ meine Stadt Gera“, zurückkomme, freue ich mich, hier leben zu dürfen und entdecke oftmals Neues!

Wir haben ein sehr hohes, meistens sozial abgesichertes Lebensniveau , wovon andere Menschen auf der Welt nur träumen können! Immer wenn ich im Ausland bin,( und das seit 1994 !) wird einem Achtung und Anerkennung entgegengebracht! Nie habe ich „draussen“, die Ost-West-Problematik verspürt! Wir waren und sind Vertreter eines überall geachteten Deutschlands !

In den letzten Jahren, erhielt meine Familie, hier in Gera, viel Besuch. Alle waren von der Stadt und ihren Menschen begeistert! Erst, wenn man fern der Heimat ist, schätzt man dass, was man zu Hause hat. Das gilt es zu bewahren und auszubauen!

Text und Fotos: Bernd-Christian Hyckel


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