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Gäste aus Kaluga in Suhl und Erfurt

Gelungener Erfahrungsaustausch bei der Einbeziehung und der Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen

 

Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt der Bundesregierung geförderten Austauschprogrammes "Östlichen Partnerschaft und Russland"  zur „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ weilte eine weitere Delegation der Partnerstadt Kaluga /Russische Föderation im Zeitraum vom 24.-28.Juni 2018 zu einem Arbeitsbesuch in Suhl. Von Dr.Martin Kummer, Landesvorsitzender der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. herzlich begrüßt, machten sich die Gäste, Alexander Iwanowitsch Makarow, stellv. Direktor des staatlichen Amtes für Arbeitsvermittlung in Kaluga, Lydia Andrejewna Tscherbakova, Direktorin des staatlichen Amtes für Arbeitsvermittlung Ljudino (Kalugaer Gebiet) und Prof. Irina Sergejewna Baschenowa, Leiterin der Fakultät für Linguistik und deutsche Sprache an der Staatlichen Konstantin Eduardowitsch Zyolkowski-Universität Kaluga mit den Erfahrungen der Kollegen aus Suhl bei der Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Arbeitsprozess vertraut und absolvierten ein anspruchsvolles Besuchsprogramm. An den Treffen und Begegnungen nahmen Mitglieder der Suhler Ortsgruppe der Freundschaftsgesellschaft teil und knüpften vielfältige neue Kontakte.

So fanden ein Treffen in den Suhler Werkstätten gGmbH, ein Werkstattbesuch und der Besuch eines Wohnheimes ihr besonderes Interesse. In der Gedenkstätte auf dem Friedhof in Dietzhausen legten die Gäste Blumen zum Gedenken an die Opfer des Faschismus nieder.

Der neugewählte Oberbürgermeister der Stadt Suhl, André Krapp (CDU), liess es sich nicht nehmen die Gäste aus Kaluga zu einem vertrauensvollen Gespräch einzuladen. Im Verlauf des Gespräches wurden Fragen der weiteren Gestaltung des 50. Jubiläums der Partnerschaftlichen Beziehungen 2019 erörtert.

Der Direktor der Arbeitsagentur Suhl, Wolfgang Gold und die Leiterin des Jobcenters, Susanne Leicht, erläuterten den Gästen die Aufgaben und rechtlichen Bedingungen bei der Betreuung und Unterstützung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Auf grosses Interesse bei den Kalugaer Gästen stiess der Besuch bei der Stiftung Rehabilitationszentrum Thüringer Wald in Schleusingen.

Die  russischen Gäste richteten an die Gastgeber folgendes Grusswort:


Grusswort/Deutsch,


Grusswort /Russ.


Kaluga-Inklusion2018/1 Kaluga-Inklusion2018/2 Kaluga-Inklusion2018/4 Kaluga-Inklusion2018/5 Kaluga-Inklusion2018/6 Kaluga-Inklusion2018/7 Kaluga-Inklusion2018/8 Kaluga-Inklusion2018/9 Kaluga-Inklusion2018/9a Inklusion2018/1 Inklusion2018/2 Inklusion2018/3 Inklusion2018/5 Lupe

Höhepunkt des Aufenthaltes der Kalugaer Gäste war zweifellos die Einladung zum Jahresempfang der Fraktion der SPD im Thüringer Landtag zu dem unsere russischen Freunde sehr herzlich und mit großem Applaus begrüßt wurden. Es folgten kurze Begegnungen und Gespräche mit dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und Fraktionsvorsitzenden Matthias Hey. Während eines ausführlichen Gesprächs mit dem thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab Frau Professor Baschenowa ein Schreiben mit der Bitte um Unterstützung bei der Aufnahme von Partnerschaftlichen Beziehungen zu einer Erfurter Universität.

Rund 450 Menschen waren der Einladung zum Jahresempfang der Thüringer SPD-Fraktion in den Landtag gefolgt. Unter ihnen waren auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus sozialen Berufen, vor allem aus dem Pflegebereich. Unmittelbar an sie richtete die Ministerpräsidentin von Rheinland/Pfalz, Malu Dreyer, von den Anwesenden herzlich begrüßter Gast,  während ihrer Rede im Thüringer Landtag das Wort: „Solidarität ist ein unverzichtbarer Wert und ein unverzichtbares Prinzip für sozialdemokratische Politik. Es geht darum, füreinander einzustehen, auch wenn man aktuell nicht betroffen ist. Dinge solidarisch zu organisieren, heißt, Risiken auf viele Schultern zu verteilen, Sicherheiten zu schaffen.“ Die Forderung nach der Einführung einer solidarischen Bürgerpflegeversicherung und die sofortige Angleichung des Ost-Pflegemindestlohns an den West-Pflegemindestlohn seien dabei nur zwei von vielen wichtigen Bausteinen.

Der Fraktionsvorsitzende Matthias Hey griff in seinem Grußwort auch grundsätzliche Kritik auf: „Wenn man uns Sozialdemokraten sagt, dass unsere Forderungen irgendwie nach Gewerkschaften klingen, ist das so als ob man sich am Bahnhof darüber wundert, wenn Züge rein und raus fahren. Denn zwischen SPD und den Gewerkschaften gibt´s naturgemäß eine traditionelle und sehr gute Verbindung".

 

Text: Günter R. Guttsche unter Verwendung der SPD Presseerklärung
Fotos: Dr. Martin Kummer

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