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Bibliotheken im Umbruch:

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Bücher im Informationszeitalter

Eine Betrachtung von Jürgen S. Hartung

Von der analogen zur digitalen Schriftkultur.

Anmerkungen eines Philologen

Bibliotheken sind für viele Menschen ein geheimnisvoller Ort für verbotene Bücher, interessante Zeitschriften & Journale, für seltsame Mitarbeiter, meist ältere und kluge vertrocknete Frauen, verstaubte Regale, interessante Kataloge und vergessene Archive. In welchem Alter man auch eine Bibliothek betritt, man ist von einem faszinierendem Zauber der Welt des  Unheimlichen und Unbekannten, der Welt des Wissens, der Information erfasst und versinkt in eine andere Welt der Menschen, die lange Zeit vor uns lebten und interessante Ideen, Einfälle und Wissenswertes für die Nachwelt zu schreiben hatten. Es ist nicht die virtuelle Datei, die Short Message oder der elektronische Brief, die das Wissenskontinuum für uns Menschen des Informationszeitalters bewahrten, nein, es ist der geschriebene und auf Papier gedruckte, zweidimensionale Text, der zwischen zwei Pappdeckeln von dem Wissen der Mönche aus dem Mittelalter zeugt. Es ist die alte Kulturtechnologie des Lesens und Schreibens in der distributionell besseren Forms des Buchdruckens, die uns die Welt des Erlebens, des Fühlens und des Handelns früherer Menschen nachvollziehen lässt. Es gehört zu den unwahren Plattheiten unserer Zeit, dass man Emotionen und Gefühle erst mit der Nutzung von Emoticons in den Text einbringen und zum Ausdruck bringen kann. Wenn das so wäre, wären wir nicht so fasziniert von der bunten Lebenswelt des Mittelalters in den Texten von Umberto Eco!

Teaserfoto: Autor

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