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O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen...

Buchenwald

KZ-Überlebende mahnen zukünftige Generationen

 

Mehr als sieben Jahrzehnte nach der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald sind etwa 40 Überlebende und ihre Angehörigen noch einmal an den Ort des Schreckens zurückgekehrt. Um zukünftige Generationen an ihre Verantwortung zu erinnern, kamen sie zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung anlässlich des 71. Jahrestages der Selbstbefreiung - wohl die letzte Ausstellung, die gemeinsam mit Überlebenden entwickelt werden konnte. Einige waren am 17. April 2016 Gäste der Weimarer Ortsgruppe der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft.

Stepan Bats Anatoli Bats Andrej Moiseenko Boris Romanchenko

Stepan Balts, Anatoli Bats, Andrej Moiseenko,  Boris Romanchenko

Irina Kirsanova Galina Shamkhalova

Irina Kirsanova,    Galina Shamkhalova

Aufmerksame Zuhörer1 Inge Koch

Aufmerksame Zuhörer,   Inge Koch (Mitte)

da wo man singt... da wo man singt 2... Lupe

Da wo man singt...1,   Da wo man singt...2

Es war ein kurzes aber herzliches Treffen im Mehrgenerationshaus Weimar West, mit einer Delegation ehemaliger Häftlinge und deren Angehörigen.

Inge Koch, vom VVN BdA-Vorstand in Weimar begrüßte die Gäste sehr herzlich und Heidrun Sedlacik, vom Vorstand der Deutsch-Russischen Freundschaftsfgesellschaft moderierte das Treffen.

Die Ortsteilbürgermeisterin Petra Hamann berichtete von ihrer Arbeit und dem Wohngebiet und stellte das Haus, indem wir uns trafen, mit seinen Möglichkeiten des gesellschaftlichen Lebens vor. Die Vorstellungsrunde mit Gedanken zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft folgte.

 

Bei Kaffee und Gebäck spielte Andreas, unser jugendlicher Akkordeonspieler, russische Lieder zum mitsingen. Es gab sogar eine kleine Tanzeinlage der Frauen. Viel Freude hatten auch die Frauen vom Deutsch-Russischen Frauenchor, der sich inzwischen "Internationaler Frauenchor" nennt, wegen der weiteren internationalen Ausrichtung an Liedern und Texten.

Auch etwas unbequeme Fragen zum Verhältnis Ukraine und Russland blieben nicht aus, doch am Ende gab es Schulterklopfen und zuversichtliche Wünsche, auf ein weiteres Treffen im nächsten Jahr, an gleicher Stelle.

Text und Fotos: Heidrun Sedlacik

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