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20 Jahre Stiftung WÖB - www.drfg-th.de
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1994 - 2014 - 20 Jahre Stiftung WÖB

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Festliche Veranstaltung zum Jubiläum und Seminar zu Erfahrungen beim Projekt Inklusion.

 

"Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn

sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen

gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht."

Johann Wolfgang von Goethe

 

Dieses Leitbild der Stiftung West-östliche Begegnungen(WÖB) steht seit nunmehr 20 Jahren für persönliche Begegnungen von Menschen aus Deutschland und Ländern Osteuropas, des Baltikums und Mittelasiens.

Seit 1994 unterstützt die Stiftung WÖB das interkulturelle Lernen, hilft die Ost-West-Kommunikation und -kompetenz zu vertiefen und zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken.

Am 25.November 2014 führte die Stiftung ein Auswertungsseminar des Projektes "Inklusion II - Verankerungen", dankenswert gefördert durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland, durch. Ausführlich berichteten die beteiligten Partner aus der Russischen Föderation und ihre deutschen Kollegen über ihre Erfahrungen in der mehrjährigen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verantwortung der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des „Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (UN-Behindertenrechtskonvention, UN-BRK vom 13. Dezember 2006). Es wurde angeregt weitere Massnahmen zur Verstetigung von "Inklusion" auf Städtepartnerschaften auszudehnen und in internationalen Netzwerken zu verankern.

Fotos von den Veranstaltungen.

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Am darauffolgenden Tag fand aus Anlass des Gründungsjubiläums im Berliner Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) eine vielbeachtete Konferenz zum Thema "Dialog, Zusammenarbeit, Teilhabe von Ost und West in einer sich wandelnden Welt", statt. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung WÖB, Herr Dr. Helmut Domke, begrüsste die anwesenden Teilnehmer aus Deutschland, der Russischen Föderation, von Ländern der vormaligen UdSSR, Vertretern von diplomatischen Vertretungen, nationalen und internationalen Organisationen, Vereinen und Verbänden. Als Gäste nahmen auch Vertreter des Internationalen Verbandes der Behindertenorganisationen aus GUS -Staaten und Staaten der Östlichen Partnerschaft sowie Dr. Ilja Seifert seitens des ABiD, teil.

In vier Themenkreisen wurde zum einen unter dem Gedanken "Über sieben Brücken musst du gehen!" über Erfahrungen beim Austausch zwischen Deutschland, Europa und Zentralasien diskutiert, Ein zweiter Themenkreis befasste sich mit Erfahrungen zum Beitrag der Öffentlichen Hand und des Bürgerengagements "Hand in Hand" für den Osten! berichtet. Einen dritten Problemkreis erläuterte Professor Dr. Johannes Grotzky von der Universität Bamberg in einem grossartigen Vortrag zum Thema: "Das eine-Haus- Europa für Ost und West verankern!", bei dem es um mehr Austausch und Zusammenarbeit zwischen West und Ost, wie auch um die öffentliche Wahrnehmung dieses Prozesses in der Bevölkerung, aber auch in der deutschen Medienlandschaft ging. Diese Ausführungen wurden von den Anwesenden mit überaus grossem Interesse aufgenommen. Ein vierter Themenkreis stand unter der Massgabe "Go West- Coe east: die Perspektiven wechseln ist cool- Jugend im Austausch mit den Partnerländern der Stiftung. Hier kamen vor allem junge Leute von Stiftungen und Jugendvertretungen zu Wort.

Zu einem besonderen Höhepunkt gestaltete sich am Abend ein Vortrag des Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Herrn Matthias Platzek, Ministerpräsident a.D., der sich sehr ausführlich mit den aktuellen Ereignissen in der Ukraine und ihrer Wirkung auf die internationale Politik beschäftigte.

Als weiterer Gesprächspartner erläuterte der Botschafter der Republik Moldau in der Bundesrepublik Deutschland, Exzellenz Aureliu CIOCOI, die derzeitige politische Situation in seinem Land.

Eine Vereinbarung zur Kooperation zwischen der Internationalen Vereinigung der Behindertenverbände von GUS-und weiteren postsowjetischen Staaten (IVB) und dem Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland e.V. (ABiD) wurde im Anschluss an diese Veranstaltung durch die jeweiligen Vertreter, Wasilij Nasarenko, Vitali Covaliov und Dr. Ilja Seifert unterzeichnet.

Mit einem Empfang in Tradition der Partnerländer klang dieser ereignisreiche Tag aus.

Ein besonderer Dank gilt den Mitorganisatoren dieser Veranstaltungen Frau Monika Tharann und Frau Ute Sühring sowie den Dolmetschern für ihre fleissige Arbeit.

Text und Fotos: Günter R. Guttsche, Tatjana Bulykina

 

Mehr Informationen zur Stiftung West-östliche Begegnungen hier >>>



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